Christian Kracht: Imperium

Christian Kracht: Imperium 
In seinem vierten Roman „Imperium“ spürt der Schweizer Schriftsteller und ehemalige Spiegel-Korrespondent Christian Kracht der Geschichte des deutschen Auswanderers August Engelhardt nach, der Anfang des 20. Jahrhunderts in die Kolonie Deutsch-Neuguinea reiste, um dort den „Sonnenorden“ zu gründen.

Seine Philosophie war es, dass die Sonne die Quelle allen Lebens und die Kokosnuss als die Frucht, die der Sonne am nächsten wächst, die vollkommene Nahrung des Menschen sei. Kracht zeichnet mit feinem Humor den Weg des anfänglich liebenswürdigen Außenseiters, der jedoch mehr und mehr dem Wahnsinn verfällt, und einiger seiner Zeitgenossen in der Südsee der Kolonialzeit nach. Sie finden dieses 242 Seiten lange, in den Grundzügen auf Tatsachen beruhende Buch bei unseren Romanen unter dem Kürzel „KRACH“.

Spannende Lesestunden wünscht Ihnen Andrea Frankenberger

Zuletzt aktualisiert: 02 März 2015
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