Eric-Emmanuel Schmitt: Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

Eric-Emmanuel Schmitt: Vom Sumo, der nicht dick werden konnte

Der 15-jährige japanische Straßenjunge Jun erwartet nicht mehr viel vom Leben. Um halbwegs zu überleben, verkauft er Ramsch auf den Straßen Tokios und kämpft sich alleine durch den Tag.

Der 15-jährige japanische Straßenjunge Jun erwartet nicht mehr viel vom Leben. Um halbwegs zu überleben, verkauft er Ramsch auf den Straßen Tokios und kämpft sich alleine durch den Tag.

Jeden Tag erscheint der alte Shomintso an seinem Stand und prophezeit ihm: „Ich sehe schon, wie groß und stark du mal wirst“. Jun reagiert von Tag zu Tag genervter auf diese Aussage des Meisters; selbst eine wie zufällig liegengelassene Eintrittskarte zu einem Sumo-Wettkampf zerreißt Jun und will von all dem nichts hören. Für ihn ist Sumo „der Inbegriff dessen, was ich an Japan hasse, der Gipfel der Geschmacksverirrung, der Fudschijama des Horrors“.

Als schließlich alles in seinem Leben schief läuft und er nicht mehr die Möglichkeit hat, seinen Ramsch zu verkaufen, folgt er der Einladung des alten Meisters und besucht das Sumo-Zentrum. Nach anfänglichem Zögern lernt er durch hartes Training sich selbst kennen; aber wie soll er ein guter Sumo-Kämpfer werden, wenn er einfach nicht dick wird?

"Vom Sumo, der nicht dick werden konnte“ ist der 5. Band nach Milarepa, Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran, Oskar und die Dame in Rosa, sowie Das Kind von Noah des 1960 geborenen Franzosen Eric-Emmanuel Schmitt.

Ein weiterer Band aus seinem „Zyklus des Unsichtbaren“ über die Weltreligionen Islam, Christentum, Judentum und nun Zen-Buddhismus.

Sie finden dieses 107 Seiten dünne Buch in unserem Regal bei den Romanen unter „SCHM“.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Tanja Hofmann

Zuletzt aktualisiert: 02 März 2015
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